Fotoausstellung an der Freien Universität Bozen
vom 6. Mai bis 16. Juni 2013
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Projektergebnisse
September 2012: Broschüre über Projektergebnisse jetzt in Englisch als download verfügbar >>
Demografischer Wandel im Alpenraum
Strategien zur Anpassung von
Raumplanung und Regionalentwicklung
Der Begriff “demografischer Wandel” bezeichnet im Allgemeinen Veränderungen in der Altersstruktur einer Bevölkerung. Dieser Wandel wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst wie etwa Geburten- und Sterberaten oder Zu- und Wegzugsraten einer Region. Der sich aktuell vollziehende demografische Wandel mit weniger Geburten und einer längeren Lebenserwartung ist bereits heute ein sehr wichtiges und häufig diskutiertes Thema. In der nahen Zukunft wird er eine der grundlegendsten gesellschaftlichen Herausforderungen Europas darstellen.
Der Alpenraum im demografischen Wandel
Die alpinen Regionen unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von den angrenzenden Ballungsräumen. Neben den speziellen naturräumlichen Gegebenheiten bestehen auch besondere Bevölkerungs- und Wirtschaftsstrukturen. Für eine sorgfältige und vorausschauende Raumplanung und Regionalentwicklung ist deshalb eine eingehende regionalspezifische Analyse erforderlich. Dazu sind detaillierte Untersuchungen zu verschiedenen Themenbereichen notwendig, z.B. bzgl. des Arbeitsmarktes, Veränderungen des Konsumentenverhaltens und des Bedarfes an öffentlichen Einrichtungen (Ausbildungsstätten, Verkehr, Gesundheitswesen).
DEMOCHANGE – ein Projekt des „Alpine Space Programme“
Ziel von DEMOCHANGE ist es, das Verständnis für den vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Einfluss des demographischen Wandels speziell auf alpine Regionen zu verbessern. Gefördert wird DEMOCHANGE bei diesem Vorhaben durch das „Alpine Space Programme“ der Europäischen Kommission. Dessen Ziel ist es unter anderem die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Alpenraumes zu steigern. DEMOCHANGE behandelt als erstes und bisher einziges Projekt des Alpenraumprogramms die Thematik des demographischen Wandels.
Wissenstransfer
DEMOCHANGE vereint 13 Projektpartner aus Deutschland, Österreich, Italien, Slowenien und der Schweiz und erarbeitet in zehn Modellregionen konkrete Strategien. Die regionalen Untersuchungsergebnisse dienen schließlich dazu, generell anwendbare Anpassungsstrategien und Aktionspläne für andere Regionen im Alpenraum zu entwerfen. Wichtig dabei ist vor allem die Übertragbarkeit und Anpassungsfähigkeit der entwickelten Strategien an deren regionale Besonderheiten. Zur weiteren Verbreitung der erarbeiteten Strategien und Ergebnisse wird das transnationale Expertennetzwerk genutzt. Zudem wird eine Reihe regionaler Workshops und internationaler Konferenzen stattfinden.








