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Termine
MAI | 11.05.: Einsendeschluss für |
Juni | 21.06.: DEMOCHANGE |
Juni | 28.06.: DEMOCHANGE |
SEPT | 26./27.09.:Abschlusskonferenz |
Pressemitteilungen
2011-08 Press release 03
Erste Demografie-Checks für deutsche Alpenregionen - Konferenz des EU-Forschungsprojektes "demochange"
München, im August 2011. Der „Demografische Wandel“ gilt als Megatrend. Im Alpenraum sind die Folgen besonders gut sichtbar, er ist geprägt durch eine tourismusintensive Wirtschaft, knappe Siedlungsflächen und starke Migration. Jedoch handeln bislang nur vereinzelt Regionen, um dem Mix aus alternder Bevölkerung, weniger Kindern und höherer Lebenserwartung zu begegnen. Bis 2012 untersucht das EU-Forschungsprojekt „Demochange“, wie der Wandel sich auf den Alpenraum auswirkt und gibt den Regionen Fakten und Strategien an die Hand.
Zehn Modellregionen aus dem gesamten Alpenraum liefern dabei wertvolle Erfahrungen, darunter das Allgäu und der Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Die ersten Demografie-Checks in Bayern analysieren diese beiden Regionen von 2008 bis 2028. Darin beantwortet die Hochschule München – Fakultät für Tourismus Zukunftsfragen wie: Wohin genau entwickelt sich die Bevölkerung in alpinen Regionen, wer kommt, wer geht? Welche Chancen, welche Risiken birgt dies, und vor allem: was ist zu tun? Sie bringen die komplexen Auswirkungen des demografischen Wandels anhand von Bereichen wie Wirtschaft, Tourismus, Arbeitsmarkt, Bildung, Pflege, Infrastruktur oder kommunale Finanzen auf den Punkt.
Die Analysen münden in konkrete erste Handlungsempfehlungen. Diese Erfahrungen, aber auch die aus anderen Modellregionen in Deutschland, Österreich, Slowenien, Italien und der Schweiz diskutiert das Projektteam am 15. und 16. September 2011 mit Experten aus Demografie und Raumplanung.
Zu dieser Konferenz lädt das Projektteam alle Interessierten ins italienische Monastero Bormida (Piemont). Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung zur Konferenzteilname hier möglich.
2011-05 Press release 02
Diskussion über demografische Zukunft des Allgäus
Im Zuge des Hochschulforums Kempten lud die Hochschule Kempten Mitte Mai Interessierte zu verschiedenen Workshops rund um das Thema Familie und Beruf ein. Alexander Veser, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt Demochange, hielt dabei einen Workshop zum Thema Arbeitsmarkt und Familien ab. Firmeninhaber und Personalverantwortliche im Allgäu ansässiger Unternehmen diskutierten und entwickelten dabei gemeinsam Ideen zur demografischen Zukunft im Allgäu.
„Besonders in der Altersgruppe der 15 bis 24-Jährigen werden wir in den kommenden 20 Jahren einen starken Rückgang der Beschäftigungszahlen erleben“, beschreibt Veser die Situation im Allgäu. Während die gesamte Arbeitsbevölkerung im Allgäuer Raum bis zum Jahr 2028 nur um sechs Prozent zurückgehe, handele es sich bei den jungen Erwerbstätigen um einen Rückgang von 25 Prozent; Zahlen, welche die anwesenden Workshop-Teilnehmer aufhorchen ließen. Die einhellige Meinung: „Das Engagement der Firmen wird eine Schlüsselfrage bei der Anwerbung von Arbeitnehmern sein.“ Und weiter: „Jeder Mitarbeiter muss die Möglichkeit für individuelle Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen bekommen.“
Da es heutzutage nicht mehr automatisch heißt: „Einmal Liebherr, immer Liebherr“ sollen Mitarbeiter in ihren verschiedensten Lebensphasen durch den Arbeitgeber unterstützt werden. So sind beispielsweise lebensorientierte Arbeitseinsätze möglich, die dem Arbeitnehmer in Zeiten der Kindererziehung, aber auch bei der Pflege der eigenen Eltern flexiblen Spielraum bei der Arbeitsgestaltung lässt. So könnte es doch bald wieder lauten: „Einmal Liebherr, so lange wie möglich Liebherr“.
Die im Rahmen von Demochange in einer einjährigen Erhebungsphase gewonnenen demografischen Daten über die Modellregion Allgäu wurden nun publiziert.
Hier ist der „Demografie-Check Allgäu“ abrufbar ->
[Übersetzung noch nicht vorhanden]
2010-04 Press release 01
Demographic Change in the Alps: Europe’s societies on watch
In Europe’s aging societies, demographic change has become a crucial issue. The Alpine Space "DEMOCHANGE" project's aim is to better understand the past, current and future regional and spatial impacts of demographic change specifically within the mountain regions.
Demograghic change describes a change in the age structure of a society‘s human population. This includes various aspects, such as birth rates, death rates and migration in or out of the society. Thirteen key partners from Austria, Germany, Italy, Slovenia and Switzerland, have joined the Project DEMOCHANGE to elaborate adaptation strategies to spatial planning and regional development in ten Alpine model regions. As the Alpine space differs greatly from its surrounding metropolitan areas, specific in-depth studies for accurate spatial planning and regional development are required. Separate analyses of each Alpine area are needed in various fields such as migration, cost and quality of settlement and housing, labor market, changes in regional demand for public services (i.e. transportation, healthcare, education) and changes in consumer behavior related to key economies such as tourism and agriculture.
The DEMOCHANGE project is co-funded by the “Alpine Space Programme”, the EU transnational co-operation programme for the Alps and will be led by Munich University of Applied Sciences, Faculty of Tourism.
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