Fotoausstellung an der Freien Universität Bozen
vom 6. Mai bis 16. Juni 2013
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Projektergebnisse
September 2012: Broschüre über Projektergebnisse jetzt in Englisch als download verfügbar >>
Pressemitteilungen
2012-10 Press release
Boomtown oder Alpenidyll? – Demografischer Wandel als Chance für Regionen im Alpenraum.
„Wie können Regionen im Alpenraum die Chancen des demografischen Wandels nutzen?“ – Dies ist laut Thomas Bausch die zentrale Frage von „Demochange“.
Der Alpenforscher und Tourismus-Professor an der Hochschule München leitet das Projekt bis Ende 2012, das EU-Alpenraumprogramm fördert es. 13 Partner aus fünf Alpenländern haben zuerst den demografischen Wandel im Alpenraum analysiert. Auf Basis der Fakten entwickelten sie mit den Menschen in zehn Alpenregionen dann Pilotaktionen, um konkrete Probleme zu lösen und Chancen aufzuzeigen. Mit daraus abgeleiteten Strategien und Empfehlungen richten sie sich nun vor allem an Fachleute aus Raumplanung, Regionalentwicklung und –politik im Alpenraum.
Bildserien von zehn Künstlerinnen und Künstlern, die für den Demochange-Fotowettbewerb ausgewählt wurden, zeigen die vielen Gesichter des Wandels im Alpenraum. Die Ausstellung ist bis 4. November im Slowenischen Alpin-Museum in Mojstrana zu sehen, ab 26. Dezember 2012 im Messner Mountain Museum RIPA in Bruneck. Die Ergebnisse von Demochange stellte man Ende September in Kranjska Gora, Slowenien vor.
2012-09 Press release 05
Demochange Fotowettbewerb und Ausstellung
Die Ausstellung „Demochange. Fotografien des Wandels in alpinen Regionen“ ist das Ergebnis eines Fotowettbewerbs in Deutschland, Italien, Österreich und Slowenien. Thema für die Einreichungen zum Fotowettbewerb waren Bilder, die sich mit den Auswirkungen des demografischen Wandels in alpinen Regionen auseinandersetzen.
Eine Besonderheit dieses Fotowettbewerbes und gleichzeitig eine große Herausforderung an die Teilnehmer war es, dass Bildserien eingereicht werden sollten. Damit war bei diesem Wettbewerb ein professioneller Anspruch gegeben, der auch in der daraus zusammengestellten Ausstellung sichtbar wird.
Der Fotowettbewerb und die daraus entstandene Ausstellung ist eines der Ergebnisse eines internationalen Forschungsprojektes mit dem Titel DEMOCHANGE. Ziel von DEMOCHANGE ist es, das Verständnis für den vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Einfluss des demografischen Wandels speziell auf alpine Regionen zu verbessern. Gefördert wird DEMOCHANGE bei diesem Vorhaben durch das "Alpine Space Programme" der Europäischen Kommission. Dessen Ziel ist es unter anderem die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Alpenraumes zu steigern.
Bildserien von 10 Fotografinnen und Fotografen aus Deutschland, Italien, Österreich und Slowenien wurden die für die Ausstellung ausgewählt. Es sind dies Veronika Galli (D), Christian Ganschitter (A), Margit Klieber (A), Giovanni Melillo Kostner (I), Karl Mätzler (A), Erik Neimanns (D), Peter Pokorn (SLO), Karin Rettensteiner (A), Felix Tschurtschenthaler (I) und Jörg Waste (D). Die Auswahl der Bilder besorgte eine dreiköpfige Jury: Dr. Hildegard Fickert (Burghausen, Deutschland), Dr. Hugo Götsch (Bruneck, Italien) und Dr. Kurt Kaindl (Salzburg, Österreich).
2012-08 Press release 04
Demografischer Wandel im Alpenraum –
Einladung zur Abschlusskonferenz des EU-Projekts „demochange“
München, im August 2012 – Wie wirkt sich der Mix aus alternder Bevölkerung, weniger Kindern und höherer Lebenserwartung im sensiblen Alpenraum genau aus? Und was ist zu tun, um die Folgen des demografischen Wandels dort zu bewältigen?
13 Partner im EU-Projekt „DEMOCHANGE“ haben sowohl sorgfältige Analysen und Antworten als auch praktische Instrumente erarbeitet. Die wichtigsten Ergebnisse werden auf der internationalen Abschlusskonferenz vom 26. – 27. September 2012 in Kranjska Gora, Slowenien präsentiert.
Aufgrund der Topografie, des Naturreichtums und der touristischen Anziehungskraft ist der Alpenraum vom demografischen Wandel besonders stark betroffen. Deshalb fördert das EU-Alpenraumprogramm das Vorhaben DEMOCHANGE. Ein internationales Team unter der Leitung der Hochschule München, Fakultät für Tourismus hat die zentralen Herausforderungen analysiert, die eine alternde Gesellschaft im Alpenraum mit sich bringt. Die Einflüsse von Migration und Infrastruktur wurden dabei ebenso untersucht wie Auswirkungen auf Tourismus, Landwirtschaft, Gesundheits- und Pflegewesen, Wohnungsbau und Bildung.
Bei der Konferenz werden zudem die Gewinner des DEMOCHANGE-Fotowettbewerbs ausgezeichnet und deren Bilder gezeigt. Konferenzsprachen sind Deutsch, Italienisch und Slowenisch. Um Anmeldung unter info(at)demochange.org wird gebeten, die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos.
2011-08 Press release 03
Erste Demografie-Checks für deutsche Alpenregionen - Konferenz des EU-Forschungsprojektes "demochange"
München, im August 2011. Der „Demografische Wandel“ gilt als Megatrend. Im Alpenraum sind die Folgen besonders gut sichtbar, er ist geprägt durch eine tourismusintensive Wirtschaft, knappe Siedlungsflächen und starke Migration. Jedoch handeln bislang nur vereinzelt Regionen, um dem Mix aus alternder Bevölkerung, weniger Kindern und höherer Lebenserwartung zu begegnen. Bis 2012 untersucht das EU-Forschungsprojekt „Demochange“, wie der Wandel sich auf den Alpenraum auswirkt und gibt den Regionen Fakten und Strategien an die Hand.
Zehn Modellregionen aus dem gesamten Alpenraum liefern dabei wertvolle Erfahrungen, darunter das Allgäu und der Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Die ersten Demografie-Checks in Bayern analysieren diese beiden Regionen von 2008 bis 2028. Darin beantwortet die Hochschule München – Fakultät für Tourismus Zukunftsfragen wie: Wohin genau entwickelt sich die Bevölkerung in alpinen Regionen, wer kommt, wer geht? Welche Chancen, welche Risiken birgt dies, und vor allem: was ist zu tun? Sie bringen die komplexen Auswirkungen des demografischen Wandels anhand von Bereichen wie Wirtschaft, Tourismus, Arbeitsmarkt, Bildung, Pflege, Infrastruktur oder kommunale Finanzen auf den Punkt.
Die Analysen münden in konkrete erste Handlungsempfehlungen. Diese Erfahrungen, aber auch die aus anderen Modellregionen in Deutschland, Österreich, Slowenien, Italien und der Schweiz diskutiert das Projektteam am 15. und 16. September 2011 mit Experten aus Demografie und Raumplanung.
Zu dieser Konferenz lädt das Projektteam alle Interessierten ins italienische Monastero Bormida (Piemont). Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung zur Konferenzteilname hier möglich.
2011-05 Press release 02
Diskussion über demografische Zukunft des Allgäus
Im Zuge des Hochschulforums Kempten lud die Hochschule Kempten Mitte Mai Interessierte zu verschiedenen Workshops rund um das Thema Familie und Beruf ein. Alexander Veser, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt Demochange, hielt dabei einen Workshop zum Thema Arbeitsmarkt und Familien ab. Firmeninhaber und Personalverantwortliche im Allgäu ansässiger Unternehmen diskutierten und entwickelten dabei gemeinsam Ideen zur demografischen Zukunft im Allgäu.
„Besonders in der Altersgruppe der 15 bis 24-Jährigen werden wir in den kommenden 20 Jahren einen starken Rückgang der Beschäftigungszahlen erleben“, beschreibt Veser die Situation im Allgäu. Während die gesamte Arbeitsbevölkerung im Allgäuer Raum bis zum Jahr 2028 nur um sechs Prozent zurückgehe, handele es sich bei den jungen Erwerbstätigen um einen Rückgang von 25 Prozent; Zahlen, welche die anwesenden Workshop-Teilnehmer aufhorchen ließen. Die einhellige Meinung: „Das Engagement der Firmen wird eine Schlüsselfrage bei der Anwerbung von Arbeitnehmern sein.“ Und weiter: „Jeder Mitarbeiter muss die Möglichkeit für individuelle Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen bekommen.“
Da es heutzutage nicht mehr automatisch heißt: „Einmal Liebherr, immer Liebherr“ sollen Mitarbeiter in ihren verschiedensten Lebensphasen durch den Arbeitgeber unterstützt werden. So sind beispielsweise lebensorientierte Arbeitseinsätze möglich, die dem Arbeitnehmer in Zeiten der Kindererziehung, aber auch bei der Pflege der eigenen Eltern flexiblen Spielraum bei der Arbeitsgestaltung lässt. So könnte es doch bald wieder lauten: „Einmal Liebherr, so lange wie möglich Liebherr“.
Die im Rahmen von Demochange in einer einjährigen Erhebungsphase gewonnenen demografischen Daten über die Modellregion Allgäu wurden nun publiziert.
Hier ist der „Demografie-Check Allgäu“ abrufbar ->
[Übersetzung noch nicht vorhanden]
2010-04 Press release 01
Demographic Change in the Alps: Europe’s societies on watch
In Europe’s aging societies, demographic change has become a crucial issue. The Alpine Space "DEMOCHANGE" project's aim is to better understand the past, current and future regional and spatial impacts of demographic change specifically within the mountain regions.
Demograghic change describes a change in the age structure of a society‘s human population. This includes various aspects, such as birth rates, death rates and migration in or out of the society. Thirteen key partners from Austria, Germany, Italy, Slovenia and Switzerland, have joined the Project DEMOCHANGE to elaborate adaptation strategies to spatial planning and regional development in ten Alpine model regions. As the Alpine space differs greatly from its surrounding metropolitan areas, specific in-depth studies for accurate spatial planning and regional development are required. Separate analyses of each Alpine area are needed in various fields such as migration, cost and quality of settlement and housing, labor market, changes in regional demand for public services (i.e. transportation, healthcare, education) and changes in consumer behavior related to key economies such as tourism and agriculture.
The DEMOCHANGE project is co-funded by the “Alpine Space Programme”, the EU transnational co-operation programme for the Alps and will be led by Munich University of Applied Sciences, Faculty of Tourism.
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